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Ausgabe 10 · Oktober 2026Redaktionsschluss · 8. Oktober 2026

Das LeSta5 Trading Magazin

Gold.
Öl.
Zinsen.

Das Gold/Oil Ratio im Stresstest: Während Brent seit August kräftig gestiegen ist, hat Gold kaum zugelegt. Was der Rohstoffvergleich über Inflation, Renditen und das Marktumfeld verrät – und wie LeSta5 im Oktober weiterwächst.

LeSta5 Magazin
10
Oktober 2026

Titel: Gold/Oil Ratio im Stresstest

Märkte: Ölschock & Zinsangst · DAX unter 25.000

Technik: DAX · Gold · Brent an wichtigen Marken

LeSta5: Michael Kottnig neuer CSO · Jonas Brunner neuer Trader

01

Editorial

Wenn Energiepreise die Märkte antreiben

SL

Stefan Leichtfried

CEO & Gründer · LeSta5-Trading.Company OG

Mit LeSta5 stehen Marktverständnis, technische Chartanalyse, ein klarer Handelsplan und die Vermittlung von Trading-Wissen im Mittelpunkt.

„Gerade wenn Öl, Zinsen und Schlagzeilen gleichzeitig auf die Börse wirken, entscheidet die Struktur – nicht die Lautstärke der Nachricht.“

Der Oktober beginnt mit erheblichen Gegensätzen: Brent liegt laut unserer Ausgabe vom 1. Oktober über 106 US-Dollar, Gold bei etwa 4.200 US-Dollar und der DAX unter 25.000 Punkten. Die spannende Frage dahinter ist nicht allein, welcher Markt steigt oder fällt, sondern weshalb die Märkte so unterschiedlich reagieren.

Auch LeSta5 entwickelt sich weiter. Mit Michael Kottnig als neuem Chief Sales Officer seit 5. Oktober und Jonas Brunner im Trading-Team wachsen Zuständigkeiten und Perspektiven. In der vollständigen Ausgabe verbinden wir diese Unternehmensgeschichte mit dem Marktmonitor, dem Gold/Oil Ratio, technischer Analyse und einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen.

02

Trading-Psychologie

7 Prinzipien für nervöse Märkte

Steigende Energiekosten, schwankende Renditen und geopolitische Meldungen verlangen einen nachvollziehbaren Handelsplan. Diese Prinzipien aus dem Oktober-Magazin sind keine Gewinnversprechen, sondern ein Rahmen für disziplinierte Entscheidungen.

01Erst die Lage, dann der Trade

Was treibt den Markt gerade: Öl, Zinsen oder Zentralbanken? Ein gutes Setup beginnt damit, den dominierenden Faktor zu erkennen und erst danach die technische Struktur zu prüfen.

02Zwei Märkte, ein Treiber

Wenn Aktien, Gold und Währungen gleichzeitig auf steigende Renditen reagieren, ist die Streuung über verschiedene Märkte geringer, als sie zunächst wirkt. Korrelationen gehören ins Risikomanagement.

03Volatilität rauf, Positionsgröße runter

Je größer die üblichen Kursschwankungen, desto wichtiger ist eine angemessene Positionsgröße. Ein größerer Stop-Abstand ohne Anpassung des Einsatzes erhöht das Risiko.

04Termine sind Teil des Handelsplans

Notenbanksitzungen, Inflationsberichte, Arbeitsmarktdaten und Nachrichten zum Ölangebot können die Marktstruktur schlagartig verändern. Termine vorher prüfen, nicht erst während der Bewegung.

05Keine Rache-Trades

Ein Stop-Loss ist kein Auftrag, den nächsten Trade sofort zu eröffnen. Erst Ursachen prüfen, Handelsplan lesen und emotionale Reaktionen vermeiden.

06Struktur statt Schlagzeile

Ein Rücksetzer ist nicht automatisch ein Crash und ein einzelner Ausbruch noch kein bestätigter neuer Trend. Entscheidend sind markante Zonen, Schlusskurse und die Reaktion danach.

07Dokumentieren und auswerten

Ein Trading-Journal hält Setup, Marktumfeld, Positionsgröße, Ausstieg und psychologische Fehler fest. Daraus entsteht langfristig eine überprüfbare Entscheidungsroutine.

03

Titelthema · Rohstoffe, Zinsen & LeSta5

Gold/Oil Ratio im Stresstest

Im Oktober-Titelthema treffen steigende Ölpreise auf ein vergleichsweise stabiles Goldniveau. Vier Einblicke aus dem Magazin zeigen, wie die Märkte miteinander verbunden sind und was sich innerhalb von LeSta5 verändert.

01Gold/Oil Ratio: von rund 52 auf 39,5

Anfang August lag das Verhältnis aus Goldpreis je Feinunze und Brent-Preis je Barrel bei rund 52. Auf Basis der im Magazin dokumentierten Kurse vom 1. Oktober ergibt sich ein Wert von rund 39,5. Der Hauptgrund: Brent verteuerte sich wesentlich stärker als Gold. Das Verhältnis liefert Markt-Kontext, aber kein eigenständiges Handelssignal.

02Ölschock: Brent über 106 US-Dollar

Die Oktoberausgabe dokumentiert Brent bei 106,36 US-Dollar am 1. Oktober. Im Vergleich zu 79,87 US-Dollar Anfang August entspricht das einem Anstieg von rund 33 Prozent. Versorgungsrisiken und geopolitische Spannungen bestimmen die Erzählung – mit möglichen Folgen für Inflation und Zinserwartungen.

03DAX zurück unter 25.000 Punkte

Nach dem im Magazin genannten Rekordhoch von 26.659 Punkten Ende August lag der DAX am 1. Oktober bei 24.939 Punkten. Damit war er rund 6,5 Prozent vom Hoch entfernt. Technisch rücken Unterstützung und Widerstand in den Fokus, ohne dass daraus schon eine sichere Trendwende folgt.

04Neuer CSO und Verstärkung im Trading-Team

LeSta5 wächst im Oktober auch organisatorisch: Michael Kottnig übernahm am 5. Oktober die Rolle des Chief Sales Officer und verantwortet den Aufbau des Vertriebs. Jonas Brunner ergänzt als neuer Trader das Trading-Team. Geplant sind mehr Präsenz durch Roadshows und ein größeres Traders-Club-Format im November.

Die Kernfrage: Ein fallendes Gold/Oil Ratio bedeutet nicht automatisch wirtschaftliche Stärke. Wenn Öl wegen eines Angebotsengpasses teurer wird, können gleichzeitig Inflation, Finanzierungskosten und Konjunkturrisiken zunehmen. Das Ratio dient als Kontextfilter – nicht als Kaufsignal.
04

Marktmonitor · Historischer Datenstand 1. Oktober 2026

Sechs Märkte im Oktober-Check

Die folgenden Kurse stammen aus dem Marktmonitor der Oktoberausgabe, überwiegend aus dem stock3 Evening-Flash vom 1. Oktober. Sie sind eine redaktionelle Momentaufnahme und keine Live-Kurse.

DAX 40

24.939 Pkt.

Stand 1. Oktober 2026 · Tagesveränderung −1,03 %. Im Magazin unterhalb der 25.000er-Marke eingeordnet.

Brent Öl

106,36 USD

Stand 1. Oktober 2026 · Tagesveränderung +2,73 %. Ölangebot und Inflationsrisiken im Fokus.

Gold

4.201 USD

Je Feinunze · Stand 1. Oktober 2026 · Tagesveränderung +0,35 %. Renditen und Dollar als Gegenwind.

Bitcoin

84.275 USD

Stand 1. Oktober 2026 · Tagesveränderung +0,85 %. Im Magazin wird ein starkes drittes Quartal thematisiert.

EUR/USD

1,12

Stand 1. Oktober 2026 · Tagesveränderung −0,82 %. Zinserwartungen begünstigen einen stärkeren Dollar.

S&P 500

7.633 Pkt.

Stand 1. Oktober 2026 · Tagesveränderung −0,24 %. Höhere Renditen belasten die Risikobereitschaft.

DAX & Brent: Der DAX stand am 1. Oktober bei 24.939 Punkten, rund 6,5 Prozent unter dem im Magazin genannten Hoch von Ende August. Brent hatte sich seit Anfang August stark verteuert. Technisch werden beim DAX insbesondere die Zone um 24.650 Punkte und der Widerstandsbereich 25.400 bis 25.500 Punkte betrachtet.

Gold & Renditen: Gold notierte zum Datenstichtag bei 4.201 US-Dollar. Die Oktoberausgabe diskutiert die Zone um 4.000 als wichtige Unterstützung und 4.316 als markanten Widerstand. Hohe Anleiherenditen und ein stärkerer Dollar können die Nachfrage nach Gold beeinflussen, auch wenn geopolitische Risiken bestehen.

Technischer Blick: Weitere Inhalte der vollständigen Ausgabe: Brent rund um die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke, Bitcoin und EUR/USD sowie die beiden Chartformationen Doppeltop und Doppelboden. Kursmarken sind Analysezonen, keine Handlungsanweisungen.
05

Wissen · Trading-Grundlagen

Das Oktober-Trading-Lexikon

Gold/Oil Ratio

Goldpreis in US-Dollar je Feinunze geteilt durch Brent-Preis in US-Dollar je Barrel. Es beschreibt die relative Bewertung beider Rohstoffe.

Angebotsschock

Ein plötzlicher Engpass oder eine Bedrohung der Versorgung, der etwa bei Energie steigende Preise und zusätzlichen Kostendruck erzeugen kann.

Realzins

Vereinfacht: Nominalzins abzüglich Inflation. Er beeinflusst die Opportunitätskosten zinsloser Anlagen wie Gold.

Stagflation

Ein Umfeld mit schwachem Wachstum und gleichzeitig hoher Inflation. Es erschwert die Geldpolitik.

Risk-off

Eine Marktphase, in der Anleger riskantere Positionen reduzieren und defensivere bzw. liquide Anlagen bevorzugen.

Nackenlinie

Die markante Bestätigungslinie bei Chartformationen wie Doppeltop oder Doppelboden.

Pullback

Ein Rücksetzer innerhalb einer bestehenden Marktbewegung, der nicht zwangsläufig eine Umkehr bedeutet.

Korrelation

Ein Maß dafür, wie stark die Preisbewegungen zweier Märkte miteinander zusammenhängen.

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